Startseite
    Tokio Hotel
    Fanfictions
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

   

http://myblog.de/mylife93

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wetten, dass ...?

Habt ihr gestern Abend Wetten dass ...? geglubscht?Also dess ar ja mal vielleciht sau cooolll!!

Vor allem unser Bill, voll goldich!

Und dasse die zwei nach vorne gelassen ham fand ich auch voll lieb!

ok, ich gebs zu! ich war neidisch!

dess nächste mal geh ich auch hin und mal son plakat!

21.1.07 17:38


 

Das Cover von "Übers Ende der Welt",

die neue Single von Tokio Hotel

ab 26.01.07 im Handel

Reinhören unter: http://tokiohotel.universal-pop.de/flashcards/uebers_ende_der_welt/index.php#

17.1.07 15:15


HEY!

Hallo erstmal, ich weiß ja nicht ob sie´s schon wussten, aber ... *g*

Tja, also ich hab jetzt  eine weitere Tokio Hotel-Fanpage eröfffnet!*stöhn*

Tja, hoffe sie gefällt euch!

Ach, und bevor ich´s vergess, alle ganz lieb in meine guestbook reinschreiben, ne!

Lüüb euch

Lisa

              ROCK AN DIE MACHT!

16.1.07 17:27


Unverhofft kommt oft ...

Inhaltsverzeichnis

 

  1. Der Mordanschlag
  2. Die neue Schule
  3. Peinlich, peinlich!
  4. Sitznachbarn
  5. Ein Date…?
  6. Im Bus
  7. Einladung
  8. Devilish
  9. Durch den Monsun
  10. Hunger?
  11. Kalt…?!
  12. Ihr beide?
  13. Kino
  14. Gefühle
  15. Wirklich?
  16. Keine Party
  17. MUM!
  18. Ich und Kochen? –Niemals
  19. *Lach*
  20. Gute Nacht
  21. Stumm
  22. Dusselige kuh
  23. Kisses
  24. Ich … liebe dich

Der Mordanschlag
Gut gelaunt stieg er aus seinem Bett, ging zum Kleiderschrank und zog sich an. dann rannte er raus, über den Flur, zum Zimmer seines Bruders.
„Tom, aufsteh´n du faule Sau!“
„Was?“, kam eine verschlafene Stimme unter der Bettdecke hervor.
Bill nahm Anlauf und sprang zu seinem Bruder aufs Bett.
„AUTSCH!“
ein Kopf mit hellbraunen verwuschelten Dreadlocks kam unter der Decke hervor und funkelte zornig seinen so anders als er selber aussehenden Zwillingsbruder an.
Wirklich, unterschiedlicher aussehende Zwillinge wie die Kaulitz-Twins gab es nicht!
Bill, mit seinen langen, pechschwarz gefärbten Haaren, seinen immer stark schwarz geschminkten Augen  und der engen, dunklen Kleidung unterschied sich total von seinem Bruder,
Tom, der ausschließlich weite Hopper Klamotten, und seine Dreads, meist zu einem Zopf gebunden unter einer Kappe trug.
Jedoch ihre wunderschönen braunen Rehaugen waren absolut identisch, und noch eine Gemeinsamkeit hatten sie, ihre Vorliebe zu Piercings. Tom besaß einen am rechten Mundwinkel, Bill einen sowohl in der Zunge als auch an seiner rechten Augenbraue.
doch jetzt saß Bill auf ihm und Tom konnte sich keinen Zentimeter rühren.
„BIIIILL! Geh runter und lass mir meine Ruhe!“, giftete er ihn wütend an. Wie er seinen Bruder HASSTE!
„Mann, Bruderherz, hört auf so rumzuschreien, steh lieber auf und mach dich fertig! Ich will nich schon wieder zu spät kommen!“
Tom seufzte tief. SCHEIß SCHULE!
„ Jaja, schon gut, aber das nächste Mal warnst du mich vorher, wenn du wieder einen Mordanschlag auf mich verübst, ok?“
Damit befreite er sich aus seinem Schwitzkasten und ging ins bad, sich umzuziehen. 
Die neue Schule
2 Straßen weiter…
„Mia, steh bitte auf!“, ertönte eine stimme aus der Küche.
-Stille-
„MIA!“
„Ja, Mum, bin schon unterwegs!“, gab eine Stimme aus dem Zimmer am ende des Ganges zurück.
Kurz darauf  kam ein Mädchen rausgestürmt.
Es trug zerfetzte Jeans, ein schwarzes Totenkopf-Shirt und schwarz-rosa Chucks.
Es rannte die Treppe hinunter, feuerte seinen Ranzen in die Ecke, dann setzte sie sich an den Tisch. sie nuschelte ein schnelles  „Moin“, und fing an ihr Nutellabrot zu essen.
„Morgen, liebe!“, antwortete ihre Mutter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Wie sie das hasste (Mia)
Mia: „Mit welchem Bus komm ich denn ans, wie heißt die Schule noch ma?“
Mum: „Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium.“
Mia: „Scheiß-Name!“
Mum: „Mit der Linie 6“
Mia: „Gut!“
Damit stand sie auf, um kurz darauf im bad zu verschwinden und ihre braunen, langen Haare mit einem Haarreif zurückzustecken.
sie trug noch schnell Kajal, Maskara und Lipgloss auf.
 Schon war sie auf dem Weg zur neuen Schule, zu neuen Leuten …

 

Peinlich, peinlich!
Ich hatte Angst! Panische Angst!
Ich weiß, normal dürfte man mit 15 Jahren keine angst mehr vor neuen Dingen im Leben haben, aber jetzt kannte ich nur eins, Panik!
Ich bin gerade aus dem Bus ausgestiegen, in dem ich eigentlich nur blöd angegafft wurde, und stand das erste Mal vor meiner neuen Schule.
vor mir stand ein riesiges Schild:  „Kurfürst-Friedrich-Joachim-Gymnasium“ stand darauf.
Was ein langer Name!
Meine alte Schule hieß schlicht und einfach Gymnasium Edenkoben, das reicht doch, oder?
Vor lauter staunen war ich mitten in der Bustür stehen geblieben, und jetzt machten sich meine neuen Mitschüler aus dem Bus bemerkbar.
„Wer pennt denn da vorne?“, kam eine freche Stimme aus dem Businneren, und die anderen pflichteten ihr bei. 
Also ging ich weiter, über den Pausenhof, durch das Foyer und klopfte an ein Zimmer mit der Aufschrift „Sekretariat“ …
15 Minuten später stand ich dann vor meinem neuen Klassenzimmer im 2. Stock.
Etwas schüchtern pochte ich an die Tür und als ich sie öffnete empfing mich das reinste Chaos.
Da flogen Papierkügelchen durch die Gegend, Tische und Stühle wurden durch die Gegend geschoben und jeder versuchte den anderen zu übertönen.
In dem ganzen Chaos fiel auf einmal ein Junge mit schwarzen, zerzausten Haaren auf mich.
Ein anderer mit Dreadlocks, der die Szene beobachtet hatte schrie von hinten:
„Schlechte Anmache, Bill!“,  und lachte sich über seinen eigenen Witz schlapp.
Der Junge, der auf mich gestürzt war, wurde rot, stammelte eine Entschuldigung und verschwand wieder auf seinem Platz.
In diesem Moment schwang die Tür auf und unsere Lehrerin betrat das Zimmer…
Sitznachbarn
Die Frau stellte sich als Fr. Lehmann vor, unsere neue Klassenlehrerin.
Als sie mich entdeckte rief sie mich nach vorne und stellte mich den anderen vor:
„Das ist unsere neue Mitschülerin Mia Freimers“, dann meinte sie zu mir gewandt:
„Ich hoffe es gefällt dir bei uns!“
Bei diesen Worten blickte der Junge mit den schwarzen Harren auf. Als sich unsere Blicke trafen, sah er beschämt zur Seite.
Was mir jetzt erst auffiel, seine braunen Augen waren stark mit schwarzem Kajal umrandet, was ihn geheimnisvoller wirken ließ.  Eigentlich sah er ganz gut aus! *GRINS*
Inzwischen hatte mir Fr. Lehmann mit den Worten:“ Setz dich einfach zwischen Bill und Tom, ok? Die müsste ich eh trennen!“, einen Platz zugeteilt.
Ich sah mich um und erstarrte, der einzige freie platz im Klassenzimmer war der zwischen meinem „Angreifer“ und dem Jungen mit den Dreads! Oh mein Gott!
Aber was solll´s, dachte ich und setzte mich zwischen die beiden.
„Pass auf, das Bill nicht wider auf dich fliegt!“, meinte mein rechter Sitznachbar, nach seiner Äußerung zu schließend wahrscheinlich Tom!
„Ich pass schon selber auf mich auf!“, gab ich frech zurück, während mein linker Sitznachbar, Bill, immer röter wurde.
Damit hatte Tom nicht gerechnet und war für den Rest der stunde ruhig, was mir gerade recht war. Jedoch in der Pause sollte der Spaß weiter gehen…

 

 

 

Ein Date…?
DING-DONG
Endlich Pause!
Auf einmal sprangen alle auf, packten ihre Sachen zusammen und schon waren alle draußen auf dem Pausenhof, ich alleine!
War das scheiße, so alleine zu sein und niemanden zu kennen!
Auf einmal sah ich Bill und Tom in meine Richtung schlendern. Bei ihnen zwei andere Jungs, der eine hatte langen, glatten und der andere lockige, mit einer Kappe verdeckte Harre. Was wollten denn die schon wieder?
Wie als hätte er meine Gedanken gelesen rief Tom von weitem : „Hey, Mia, haste dich wieder von deinem Schrecken erholt? Normalerweise ist Bill nicht so stürmisch!“, und wieder schmiss er sich weg vor lachen. Dagegen konnte ich nichts mehr sagen, aber das erledigte Bill dann für mich: „ Halts Maul, Tom!“
Dann kam er zu mir und meinte keineswegs verlegen: „Hey, sorry noch mal wegen vorhin, das wollte ich echt nich! Darf ich dich dafür einmal ins Kino einladen? Als Wiedergutmachung!?“
Was sollte ich dazu noch sagen? Er hatte mich schließlich nach einem Date gefragt!
„Na ja, wann denn …?“, fragte ich als Antwort zurück.
2wwwwie wäre es mit morgen Mittag, 15.00h, Dome-Maxx?“
„Geht klar!“ wie ich mich freute!
„Dann zeig ich dir noch die Stadt und wenn du willst können wir auch noch was trinken gehen und … oh, sorry, ich rede manchmal etwas viel und schnell, sag einfach mal Stopp wenn es zu viel wird, ok?“, er grinste.
Ja, das war mir auch schon aufgefallen! Bill konnte so schnell und ausdauernd sprechen, das ich mich manchmal fragte, wie er das schaffte, ohne seine Zunge zu verknoten!
„Komm endlich, Bill, wir wollen hier nicht ewig stehe!“, meldete sich Tom wieder zu Wort.
Und schon rauschte Bill wieder davon, und ich stand wieder alleine da, aber die Pause war eh gleich vorbei, und dann würde ich wieder neben Bill sitzen, mit dem ich ein Date hatte!
Im Bus
Ich war der glücklichste Mensch auf Erden! Gerade war ich von der Schule nach hause gekommen und saß jetzt an meinen Hausaufgaben.
Ich konnte aber auch nur an IHN denken! Ich wusste es, es war Liebe auf den ersten Blick!
Ich war noch nie so verliebt gewesen wie in Bill, mit seinen braunen, großen Augen, in denen man sich verlor, und seiner netten, offenen Art!
Vorhin habe ich im Bus wieder neben ihm gesessen, wir hatten uns super unterhalten, und zum Glück war Tom gerade mit einem anderen „Chick“, wie Bill mir erzählte hatte, Tom sie zumindest nennt, beschäftigt.
So konnten Bill und ich uns ungestört unterhalten. Genau wie bei mir waren auch seine Eltern seit einigen Jahren geschieden und er lebte nun mit seiner Mutter, deren Freund und seinem 10 Minuten älteren Zwillingsbruder zwei Straßen entfernt von mir in Loitsche. Dann erzählte ich ihm, dass ich aus Edenkoben an der südlichen Weinstraße in den hohen Norden nach Loitsche ziehen musste, da meine Mum einen Arbeitsplatz an einem Institut in Magdeburg gefunden hatte. Schließlich musste er aber auch schon wieder aussteigen und ich saß wieder alleine im Bus.
Nun musste ich aber meine Hausaufgaben weiter mach.
Scheiß Mathe!

 

 

 

Einladung
Gegen 6 Uhr kam dann meine Mum nach hause und wir saßen gerade beim Abendessen als sie fragte:
„Was ist denn mit dir los, du bist heute so unruhig!“
anscheinend hatte sie gemerkt, dass ich einfach nicht still sitzen konnte, ich freute mich doch so auf Morgen!
„Ach, nix, ganz normal!“ Bloß keinen Verdacht erregen, die musste ja nicht immer alles wissen!
„Hast du jemanden netten getroffen?“
„Nö!“
Mann, war die hartnäckig!
„Na dann, wie war denn dein erster Tag?“
„Ganz ok“, gab ich unbeteiligt zurück. Während des ganzen Gesprächs hatte ich nur an Bill gedacht. Wie er mich angelächelt hatte! Traumhaft!
„Kann ich morgen Mittag nach Magdeburg rein, mir ein bisschen die Stadt angucken?“
„Klar, schön das du dich dafür interessierst!“
„Danke!“
Somit stand ich auf und ging hoch in mein Zimmer, um eine SMS zu schreiben, zum Glück hatten wir unsere Nummern getauscht!
Hey Bill,
Mir ist grad SAU langweilig, was machst du?
HDGDL
Mia
Das könnte gehen, dachte ich und schickte die SMS ab. Zwei Minuten später piepte mein Handy, auf dem Display stand: „Neue Kurznachricht erhalten“.
Ich öffnete die SMS und dort stand:
Hi Mia,
Probe gerade, haste Lust noch ein bisschen vorbeizukommen?
Ludowitzistr. 9
HDAGDL
Bill
Das Angebot konnte ich ja wohl schlecht abschlagen, oder? Also schrieb ich zurück:
Klar, ich komme!
Bis gleich!
Mia
Aber Mum konnte ich schlecht um Erlaubnis fragen, die würde mir das eh verbieten.
Also schrieb ich einen Zettel, auf dem stand:
Bin mir noch ein bisschen die Füße vertreten,
komme bald wieder!
Mia
Und legte ihn auf den Küchentisch, dann schlich ich mich hinaus …

 

Devilish
Auf dem Weg zur Ludowizistraße Überlegte ich die ganze zeit, was Bill wohl proben könnte, wir hatten eigentlich noch gar nicht über unsere Hobbys gesprochen. Vielleicht Fußball? Oder Tennis, nee, zumindest wusste ich, dass er Sport hasste, was man bei seiner schlanken Figur gar nicht erwartet hätte. Na ja, ich werde mich wohl überraschen lassen.
Als ich nun endlich an der wie genannten Adresse ankam, lehnte Bill bereits an der Hauswand und erwartete mich.
Er empfing mich mit einer herzlichen Umarmung. Normalerweise bin ich nicht so stürmisch in solchen Angelegenheiten, aber bei Bill fühlte ich mich, als würde ich ihn schon seit Jahren kennen, es passte einfach.
„Was probst du denn überhaupt?“, fragte ich als wir auf dem Weg die Treppe hinunter waren.
„Oh, sorry, das habe ich dir ja noch gar nicht erzählt, ich habe mit Tom und zwei anderen Jungs, Georg und Gustav eine Band gegründet, Devilish!“
„Boah, cool! Sind Georg und Gustav die beiden Jungs, mit denen ihr heute Morgen rumgehangen seid?“
„Jepp, dann kennst du sie ja schon!“
„Na, nur vom Sehen halt!“
Als wir vor einer hellen Holztür standen meinte Bill:
“Tja, dann ma rein in die gute Stube!“ …

 

 

Durch den Monsun
Dann, als Bill und ich im Probenraum eintrafen, kam Tom auf mich zugestürmt und schlug mir freundlich auf die Schulter: „ Na., konnte mein Bruder sich wieder nicht beherrschen, oder wieso braucht ihr so lange ?“ich verdrehte die Augen, seine freche Art gefiel mir ja aber für heute war es echt zu viel des guten.
„Nee, mit Bill kann man sich im Gegensatz zu dir normal unterhalten.“
Das hatte gesessen. Beleidigt drollte sich Tom unter lautem Gelächter seiner beiden anderen Kumpels zu seiner E-Gitarre, die er als er uns kommen gesehen hatte, fallen gelassen hatte, zurück. Georg, wie Bill ihn mir bereits vorgestellt hatte, hatte sich so etwas ähnliches wie Toms Gitarre, ich glaube einen E-Bass umgehängt, und Gustav, der vierte im Bunde hatte sich hinter sein Schlagzeug gequetscht.
„Sollen wir dir mal unser neues Lied vorspielen?“, fragte Bill nun.
„Klar, fangt an!“, meinte ich begeistert und setzte mich auf den nächst besten Stuhl, der rumstand. Also nahm sich Bill sein Mikro und Tom begann in die Saiten zu hauen. Zeitgleich setzten auch Georg und Gustav, zuletzt Bill ein:
Das Fenster öffnet sich nicht mehr
Hier drin ist es voll von dir - und leer
Und vor mir geht die letzte Kerze aus
Ich warte schon´ne Ewigkeit,
Endlich ist es jetzt so weit
Da draußen ziehn die schwarzen Wolken auf
Ich muss durch den Monsun …

 

 

Hunger?
„Boah, ist das Lied geil! Wie heißt  des?“
„Durch den Monsun, das habe ich selbst geschrieben!“, meinte Bill stolz.
„Cool, das würde ich auch gern können!“, ein bisschen neidisch war ich schon.
„Na, dann werde ich dir wohl Nachhilfe im Songschreiben geben müssen!“, bot Bill mir lachend an.
Ich grinste frech zurück.
„gehen wir noch ´nen Burger essen?“, unterbrach Tom wie immer unser Gespräch, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen.
Die anderen willigten ein, und so saßen wir eine halbe stunde später beim Mc Donalds und aßen unsere Burger.
„wie lange spielt ihr denn schon zusammen?“, fragte ich zwischen zwei Bissen in die Runde.
„Seit drei Jahren, oder?“, sah Georg die anderen drei fragend an.
„Glaub schon!“, meinte Tom schmatzend.
Als wir fertig waren, machten wir uns auf den Weg zurück zum Probenraum, wo wir uns trennen mussten.
„Soll ich dich noch nach hause bringen?“, bot Bill mir an.
„Wäre mir schon lieber!“, nahm ich sein Angebot dankend an.
„Tom, ich bringe Mia noch nach Hause, oder traust du dich nicht alleine nach hause?“
„ich könnte ihn auch noch nach Hause bringen“, bot Georg an, “dass er nicht alleine gehen muss!“
„lustig!“, giftete Tom die anderen an und verließ trotzig das Feld.
„Also, bis morgen dann!“, verabschiedeten Bill und ich uns nun auch von den anderen und machten uns zu zweit auf den Weg zu mir …
Kalt…?!
„Danke, dass du mich noch nach Hause bringst!“, unterbrach ich die stille, die seit unserem Verlassen der anderen angehalten hatte.
„Ist doch selbstverständlich“, lächelte Bill, „ ist dir kalt? Du zitterst!“
„Es geht!“, bibberte ich, natürlich war mir kalt, aber bloß keine Schwäche vortäuschen!
Daraufhin legte er seinen Arm um meine Schultern und zog sich näher zu sich.
Wie gut er roch!
Klar, ich war schon etwas verwirrt, wir kannten uns doch erst seit heute Morgen!
Ging das nicht etwas schnell?
Aber ich wollte ihn nicht verletzen, und so hielt ich besser meinen Mund.
„Hat dir unser Lied gefallen?“, sah Bill mich fragend an.
„Ja, ihr macht total coole Musik!“
„Wirklich, meinst du?“
„Mhm!“
Aus dem Augenwinkel sah ich wie Bill stolz grinste.
„Dort vorne wohne ich!“
„Na dann!“, ich meinte etwas trauriges aus Bills Stimme zu entnehmen.
Er ließ mich los und umarmte mich lange.
„Also dann, bis Morgen, in der Schule!“, löste ich mich aus seiner Umarmung und stiefelte auf meine Haustür zu.
Als ich mich noch einmal umdrehte, um ihm zu winken, wartete er an einer Laterne gelehnt, bis ich im Haus war.
Er erwiderte mein winken, und als ich die Haustür aufschloss, verschwand er aus dem Lichtpegel in die Dunkelheit …

 

Ihr beide?
Am nächsten Morgen hielt ich Bill einen Platz im Bus frei. Als dieser dann schließlich an Bills Haltestelle hielt, war er bereits gerammelt voll, und so nahm Bill den freien Platz dankend an.
„Und ich?“, Tom war kurz nach Bill in den Bus gestiegen, und hatte so keinen freien Platz mehr gefunden.
Also setzte er sich kurzerhand auf Bills Schoß.
„So!“, er streckte sich genüsslich aus und machte es sich bequem.
Ich musste lachen.
Die beiden waren so verrückt aber mindestes ebenso lieb.
Besonders Bill!
„Mann, Tom, wie viel wiegst du? 80 oder 90 Kilo?“, fragte Bill gespielt vorwurfsvoll.
„Na, zumindest mal weniger wie du, Bill!“, er zwickte seinem Bruder neckisch in die Seite.
Die beiden waren einfach zu komisch, wenn sie sich stritten.
„Und, Mia, hast du heute schon was vor?“, wandte sich Tom nun mir zu.
Er wusste ja (noch) nichts von Bills und meinem Date!
„Jepp!“
Verstohlen zwinkerte ich Bill zu.
„Schade!“, Tom war sichtlich enttäuscht.
„dann musst du halt früher aufstehen!“, murmelte Bill geheimnisvoll.
„Wie, ihr beide?“, sah Tom uns verwirrt an.
Auf diese frage bekam er (zumindest im Moment) keine Antwort, denn wir hatten unsere Schule bereits erreicht.

 

 

Kino
Mittags, 15.00 h …
„In welchen Film gehen wir? Was hältst du von Fluch der Karibik?“, Bill deutete auf das Filmplakat.
„Klar, da wollte ich eh noch rein!“, stimmte ich ihm zu.
„Na, dann los!“, er packte mich am Arm und nachdem wir uns eine riesige Cola und eine noch größere Portion Popcorn geholt hatten saßen wir im Kinosaal.
Wie hatte ich mich auf diesen Moment gefreut.
Zuerst war mir das alles nicht ganz geheuer, schließlich kannte ich Bill ja erst seit Gestern, wie konnte ich jetzt neben ihm im Kino neben sitzen, mit seiner Hand auf meiner Schulter?
Ich sollte es wohl einfach genießen.
Nun fing der Film aber an, und er war so spannend, dass ich total vergaß, dass Bill neben mir saß.
„Na, wie fandest du den Film?“, fragte Bill mich als wir den Saal verlassen hatten.
„Cool, und du?“
„Joah, ganz gut! Noch Lust auf ´ne Pizza?“
„Nee, sorry, ich muss noch lernen, aber trotzdem danke, da vorne kommt eh unser Bus!“
So endete unser „erstes Date“, aber es sollte nicht das letzte bleiben …
Gefühle
So lebten Bill und ich die nächsten Wochen nebeneinander her, aber keiner traute sich, den nächsten Schritt zu machen, doch ich glaube, jeder wusste was der andere für ihn empfand.
Also hing ich weiterhin mit Bill und Tom ab, aber die Gelegenheit Bill noch einmal alleine anzutreffen, blieb jedoch offen.
Das sollte sich bald ändern …
Wirklich?
“Mia, warte mal!“
Erschrocken drehte ich mich herum.
Vor mir stand Bill.
Außer Puste aber lächelnd wie ein Honigkuchenpferd.
B: „Weißt du was?“
M:“ Nee!“
B: „Wirklich nicht?“, verstohlen sah er mich an.
M: “Nein! Und jetzt komm auf´n Punkt!!“
Mann, in letzter Zeit nervte der mich echt abnormal!
„Also...“, griff er wieder das Thema auf.
Verarschen kann ich mich auch selber dachte ich, drehte mich um, in Richtung Bushaltestelle, w unser Bus bereits stand.
Bill folgte mir.
B: “Sorry, wollt dich nich nerven. Also, Tom fährt am Samstag mit meiner Mum und meinem Dad auf so´n Basketball-Turnier (man muss wissen, Tom war seit drei Wochen im Basketball-Team unserer Schule und hatte sich zu einem unserer besten Spieler entwickelt)
Und ich … darf bei dir pennen!“
Abrupt blieb ich stehen und sah ihn entgeistert an:
„Und mich fragt wohl niemand, was?“
„Aber … ich … ich hab nur … nur … gedacht“, er sah gekränkt aus.
„Entschuldigung!“, ich blickte zu ihm auf (inzwischen war er einen ganzen kopf größer wie ich).
„War nicht so gemeint! Natürlich freue ich mich, wenn du zu mir kommst!“
ein Hoffnungsschimmer schien in ihm aufzublitzen: „Wirklich?“
M: „ Wirklich! Für wie lange?“
B: „Na, bis Montag halt!“
M: „Gut, ich frag noch meine Mum, und dann ruf ich dich an, ja?“
B: „In Ordnung, bis dann!“
Er drückte ein letztes Mal meine Hand und stieg aus …
Keine Party!
„Mum?“
Ich stürzte in die Küche und machte mich über die bereitgestellten Spaghetti her.
Mum: „ Was gibt’s?“
M: „Du kennst doch Bill, nich?“
Mum: „ Der nette Junge aus der Nachbarschaft?“
M: „Genau! Also … sein Bruder fährt am Samstag mit seinen Eltern auf so ein Basketball-Turnier, und da wollte er dann bei mir übernachten!“
Sie setzte sich zu mir an den Tisch.
Mum: „Nächsten Samstag?“
 „Ja, wieso?“, eine böse Vorahnung beschlich mich, „och nee!“
Mum: „Doch! Es tut mir Leid!“
Scheiße, meine Mutter hatte mal wieder einen ihrer tollen Seminare in Hamburg, und in dieser zeit musste ich für gewöhnlich zu meiner Tante nach Leipzig.
M: „Und jetzt?“
Mum: „Kann Bill denn nicht bei jemandem anderen übernachten?“
M: “Nein!“
Mum: „Und bis wann?“
Mia: „Na, Montag natürlich!“
Meine Mutter seufzte tief, aber dann:
„Aber wehe, ihr machte hier ´ne Party oder so was, ist das klar?“
Ich überhörte den letzten Kommentar einfach:
„Heißt das ja?“
Meine Mutter nickte und ich fiel ihr um den Hals:
„Danke!“
Mum: „Aber nichts Unanständiges, klar?“
 M: „Ach, woher denn?“
Ich musste sofort Bill anrufen …
MUM!
„Viel Glück, Tom!“, wir umarmten uns ein letztes Mal und Tom stieg mit seinen Eltern ins Auto, noch einmal gewunken, weg waren sie …
„Und was machen wir zwei hübschen jetzt?“
Ich blickte auf: „Wie wär´s mit Klamotten hohlen?“
„Schon erledigt“
Bill deutete auf eine gepackte Tasche neben sich.
„Na dann, auf zu mir!“
Boah, wie derbst ich mich auf das Wochenende freute!
B: „Und was machen wir jetzt das ganze Wochenende über?“
M: „Keine Ahnung, es wird sich schon etwas finden!“
Zuhause angekommen schloss ich die Haustür auf und ließ Bill hinein.
Meine Mutter war gerade dabei ihre Schuhe anzuziehen.
Mum: „Hallo ihr zwei!“
B: „Guten Tag, Frau Freimer!“
Wie höflich der doch sein konnte …
M: „Hi Mum!“
Mum: „Ich muss dann aber auch!
Viel Spaß euch beiden! Und nichts Unanständiges, gell?“
Das hatte die jetzt nicht laut gesagt!
Ich spürte wie ich rot anlief.
Wie peinlich!
M: „MUM!!!“
Mum: „Ist ja schon gut! Tschüss Bill, tschüss meine Süße!“
Mit einem Händedruck für Bill und einem Wangenkuss für mich verließ sie das Haus …
Ich und Kochen? – Niemals
„Wo schlafe ich?“
Meine Mutter hatte das haus verlassen und eine peinliche Stille zwischen uns ausgelöst.
„Ahm …“
Das war schon etwas komisch, mit Bill alleine, bei mir zu Hause …
„Ja?“
„Also entweder du schläfst im Gästezimmer, oder bei meiner Mutter.“
„Welches ist denn größer?“
„Wieso?^^ Das meiner Mutter!“
„Dann nehm ich das!“
Wir mussten beide lachen.
„Gut, komm mit!“
Ich führte ihn die Treppe hoch zum Zimmer meiner Mutter, das direkt neben meinem lag.
Er bereitete seine Sachen aus und ich setzte mich auf die Bettkante:
M: „Wie viele Klamotten brauchst´en du für zwei Tage?“
B: „Wieso?“
M: „Na, weshalb brauchst du für zwei Tage drei Hosen und vier T-Shirts?“
B: „Stört´s dich?“
M: „Ach was, schon ok!“
Nach weiteren fünf Minuten auspacken …
B: „Fertig!“
M: „Na wer sagt´s denn *g*! Jetzt isses schon sieben!“
 B: „Also ich hab jetzt Hunger!“
M: „Immer nur auf´s eine aus, was?“
B: „Mja, schon!“
Ich nahm in bei der Hand und zog ihn runter in die Küche.
M: „Wie wärs mit Spaghetti?“
Bei diesen Worten begannen seine Augen zu leuchten. Jaja, das Thema Essen …
B: „Au ja!“
M: „Gut, ich mach die Soße und du die Nudeln …“
B: „Was, nee jetz, ich helf doch net, ich kann gar nich kochen!“
M: „Mir doch egal!“
B: „Och nee!“
M: „Och doch!“
Seufzend griff er nach den Nudeln.
„Und wie geht das?“ …
*Lach*
„Schmeckt´s?“
„Jha!“
„Na dann bin ich ja zufrieden!“, ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.
„Meine Nudeln sind doch auch nicht schlecht, ne?“
„Ja!“
Nach einer Stunde koch unterricht hatte sogar Bill es geschafft, eine Packung Nudeln halbwegs essbar zu kochen.
B: „Haben wir noch?“
M: „Du hast schon fünf Teller gegessen!“
B: „Tja, wer weiß wann ich das nächste mal was zu essen bekomme!? Also, wo is noch was?“
Musste wohl an den Genen liegen, dass die Zwillinge so einen guten Stoffwechsel haben …
M: „In der Küche!“
B: „Holst du mir noch?“, wie der mich anguckte! Aber nicht mit mir Junge!
M: „Schon klar! Sei lieber brav und bring MIR was mit!“
Er seufzte
B: „Dein Teller …“
Ich gab ihm meinen Teller…
M: „Danke Schatzi!“
O.o.! Das war mir jetzt nur so rausgerutscht! Das sage ich normalerweise nur zu meiner Mum, um sie zu ärgern!
Fragender blick von Bill … rotes Anlaufen von Mia´s Gesicht … Bill laut loslachen … Hä? …Achso … mitlachen …
Gute Nacht
„Ich will aber „Next“ schauen!“
„Mir doch egal! Wir gucken jetzt „Simpsons“!“
Immer dieser Scheiß mit den Sendern!
Wir saßen auf unserer Couch, mit einer Schüssel Chips auf dem Schoß, besser gesagt auf Bill´s Schoß und mussten UNBEDINGT „The Simpsons“ schauen!
„Hey!“
ich war auf Bill gesprungen und saß nun auf seinem Becken, die Chipsschüssel auf dem Boden, die Fernbedienung in meiner Hand.
„Gib her!“
Er grapschte nach der Fernbedienung.
„Nö!“, ich wedelte mit meiner „Trophäe“ vor seiner Nase.
M: „*kreisch*“
Jetzt saß Bill auf mir und kitzelte mich durch.
M: „Hör … *luftschnapp* …  hör … *kicher* …sofort … auf!“
Unerlässig kitzelte Bill weiter.
„Nö!“
Nach weiteren fünf Minuten kitzeln ließ Bill wieder von mir ab und verfolgte wie gebannt den Bildschirm.
Männer …
2 Stunden Fernseh später …
M: „Ich geh ins bett!“
Zur Bestätigung gähnte ich herzhaft.
Ohne den blick von der Mattscheibe abzuwenden wünschte Bill mir ebenfalls eine „Gute Nacht“.
M: „Gute Nacht!“
Beleidigt trotte ich in meine Zimmer und legte mich ins Bett.
Dort dachte ich noch einmal über Bill und meine Beziehung zu ihm nach.
Ich konnte mir nicht länger etwas vormachen, ich war in ihn verliebt, das wusste ich jetzt.
Mit diesem Gedanken schlief ich ein, angezogen …
So hörte/merkte ich auch nicht, wie Bill zu mir kam, mich zudeckte und einen Kuss auf die Stirn gab …
Stumm?
„N´ Morgen!“
Bill stand im Türrahmen, nur mit Boxer und T-Shirt bekleidet *sexy* und reckt sich genüsslich.
„Guten Morgen! Müsli?“, ich drückte ihm eine Schüssel mit Müsli in die Hand.
„Danke!“
Er ließ sich auf dem Stuhl neben mir nieder und begann sein Müsli zu verzehren.
„Isst du nichts?“
Er ließ kurz von seinem Frühstück ab, um anschließend wieder weiter zu esen.
M: „Ich hab schon! Gut geschlafen?“
B: „Mhm!“
M: „Heißt das ja oder nein?“
Als Antwort kam ein Nicken.
M: „Und was machen wir heute?“
Er zuckte mit den Schultern.
M: „Daheim was?“
- Kopfschütteln
M: „Kino?“
- Nicken
M: „Welcher Film?“
- Schulterzucken
M: „Muss man dir alles aus der Nase ziehen, oder kannst du nicht mehr reden?“
- Kopfschütteln
M: „Na dann … Wie wär´s mit „Arthur und die Minimoys“? (sorry, muss sein!)
- Kopfschütteln    (er hasst seinen eigenen Film *g*)
 M: „Scary Movie?“
- Nicken
Na endlich …
Ich kramte die Zeitung heraus und schlug die Seite mit dem Kinoprogramm auf.
M: „Um vier? Morgen is ja wieder Schule!“
B: „O.o.! Es ist aber schon zwei!“
Herzlichen Glückwunsch! Er hatte seine Sprache wieder! *g*
 M: „Ja und?“
B: „Hallo? Ich brauch mindestens 1 ½ Stunden im Bad!“
M: „Oha! ^^ Ja dann, los! Ich geh unten, du oben!“
Dusselige Kuh
Soo besonders war der Film dann auch wieder nicht, die Person neben mir, dafür umso mehr!
Der war aber so richtig gut zum Angsthaben, weshalb ich irgendwann fast auf Bill´s Schoß gelandet bin.
Nach einer runde Pizza essen saßen wir nun wieder daheim auf der Couch und sahen uns eine weitere Folge „The Simpsons“ an.
Dieser Film nervte mich jetzt schon so richtig an!
Also stand ich kurzerhand auf und machte mich in der Küche zu schaffen.
Ich schälte mir Bananen und Äpfel und …
„AUTSCH!“
So ein scheiß aber auch! Hatte ich dusselige Kuh mir wirklich in den Finger geschnitten!
Blut spritzte und mir stiegen Tränen in die Augen.
„Was ist denn?“, Bill kam angerannt und nahm meinen Finger unter die Lupe.
„Komm!“
Er nahm mich an der Hand, führte mich zu einem Stuhl und zwang mich mit leichter Gewalt zum Sitzen, kniete sich vor mir nieder …
Nachdem er ein Pflaster um die Wunde gemacht hatte …
„Tut´s noch arg weh?“, er warf mir einen besorgten Blick zu.
Wie süß er aussah, wenn er besorgt war!
Unsere Blicke trafen sich und verharrten beieinander.
Mir viel zum ersten Mal seit Wochen wieder auf, was schöne Augen er hatte!
Im Taumel meiner Gefühle bemerkte ich nicht einmal, wie seine Lippen sich langsam den meinigen näherten, Zentimeter für Zentimeter …
Kisses
Und schließlich geschah es.
Als sich unsere Lippen berührten ging ein Feuerwerk in mir los, wie ich es noch nie erlebt hatte.
Mein erster Kuss …
Als könnte es mich in der Luft zerfetzen!
Für Sekunden war ich wie betäubt.
Dann war alles wieder vorbei.
„Wieso hörst du auf?“, flüsterte ich in sein Ohr.
Er sah mir tief in die Augen, ich spürte seinen warmen Atem auf meiner Wange und abermals vereinten sich unsere Lippen zu einem …
Diesmal viel intensiver, mit mehr Lust und Gefühl …
Ich schloss genüsslich die Augen und spürte eine Zungenspitze, die immer wieder über meine geschlossenen Lippen fuhr, sie anstupste, bearbeitete.
Ich öffnete meinen Mund einen Spaltbreit.
Seine Zunge glitt in meine Mundhöhle, suchte sein Gegenstück und ein heißes Zungengefecht entstand.
Wir lösten uns wieder voneinander.
Ich spürte wieder Bill´s Atem, der ein angenehmes kribbeln auf meiner Haut hinterließ.
Sein Mund streifte meine Wange, glitt immer weiter hoch und verharrte an meinem Ohr.
Ich nahm ein gehauchtes:“Ich lieb dich!“ wahr.
Was war das?
Ich sprang auf und eilte ins Bad …
Ich … liebe dich
Bill sprang im selben Moment auf, folgte mir.
Ich schloss die Badezimmertür ab und ließ mich auf die Kloschüssel sinken.
Draußen hörte ich wie Bill sich gegen die Tür lehnte und leise dagegen pochte:
„Mach doch auf! Wenn ich zu weit gegangen bin, sag´s mir bitte! Das ist doch nicht schlimm! Alles is ok!“
„Ich … nein ich … es ist nur …“
Ich fing laut an zu schluchzen und bekam einen Heulkrampf.
„Mach auf, bitte!“
Wie ferngesteuert ging ich zur Tür, öffnete sie und viel Bill in die Arme.
„Alles ok?“, er legte seinen Kopf auf meinen, der auf seiner Schulter lag. (sorry, bisschen kompliziert)
ich schluchzte in sein T-Shirt, das inzwischen vor Tränen triefte.
„Es … es ist nur …“, und plötzlich überkam mich rein Redeschwall, „ ich hatte halt noch nie einen Freund, das ist alles so neu für mich und ich hab angst was falsch zu machen und …“
B: „Hey, ist schon ok! Wir gehen das ganz langsam an, oke?“
M: „Okee!“
Dann begannen wir uns wieder zu küssen, es fühlte sich einfach richtig an.
„Übrigens …“
„Ja?“
er sah mich wieder an, Angst er wäre wider zu weit gegangen.
Ich küsste ihn.
„Ich lieb dich auch!“ …

°+* ENDE°+*

_______________________________

Hoffe sie hat euch gefallen, meine erste FF

Freu mich über Kommies und Bewertungen *auch Exzellent-Stern haben will*
Lüb euch @all
Lisa

 

17.1.07 14:26





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung